Ulrike Schöffel und Heidi Riske waren seit Mitte Januar damit beschäftigt, unseren „Inselshop“ auf einen der größten Campingplätze Europas startklar zu machen.

Der “Inselshop” startete heute in die Saison

Dieser Markt feiert Jahr für Jahr Neueröffnung. Und das aus gutem Grund, denn nach fünfmonatigem Dornröschenschlaf wird der Inselshop vom inoffiziellen Start in die Campingsaison wachgeküsst. Stichtagwar der heutige Freitag (23. März). Seit Mitte Januar waren Ulrike Schöffel und Heidi Riske damit beschäftigt, alles für die Stunde Null vorzubereiten.

Mit rund 500 m² Verkaufsfläche (inklusive 50 m² komplett gekühlte Getränkeabteilung) ist der kleinste unter den sieben Brüggemeier-Märkten etwas ganz Besonderes. Er ist nämlich in nahezu allen Bereichen ein bisschen, wenn nicht sogar sehr viel anders als seine größeren „Kollegen“… und das nicht nur aufgrund der langen Winterpause. Hauptgrund dafür ist natürlich die Kundschaft. Die befindet sich in der Regel im Urlaubsmodus und hat entsprechende Wünsche und Bedürfnisse. „In den Hochzeiten leben auf der Grav-Insel 4.500 bis 5.000 Camper und die wollen nicht nur mit Lebensmitteln versorgt werden“, sagt Ulrike Schöffel, die als Marktleiterin ihre mittlerweile zehnte Saison geht.

Dementsprechend ist das Sortiment im Inselshop einzigartig. „Abgesehen davon, dass es bei uns keine Bedientheken gibt, sind wir der einzige Brüggemeier-Markt mit einer ausgeprägten Non Food-Abteilung“, so Schöffel. Neben Camping-Ausrüstung (Heringe & Co.) und jede Menge Grillzubehör, finden sich auf der Fläche auch Artikel zur Gartenpflege oder für Spiel und Spaß im Wasser, an Land und bei schlechtem Wetter. Ulrike Schöffel: „Auf der Insel leben 2.200 Dauercamper, rund 500 davon sogar ganzjährig. Für sie sind frische Frühstücksbrötchen, die Tageszeitung und das vergessene Päckchen Sahne das Wichtigste. Für richtig Umsatz sorgen die Urlauber, die für drei Tage bis drei Wochen auf der Insel sind. Die sind von unserem All Inklusive-Angebot schlichtweg begeistert, verlassen die Anlage aufgrund unseres umfassenden Sortiments manchmal überhaupt nicht, auch weil wir uns preislich kaum von einem ‚normalen‘ Supermarkt unterscheiden.“

Weitaus wichtiger als an den anderen Standorten ist für das Weseler Team der tägliche Blick in gleich mehrere Wetterkarten. Der Grund: Bei Sonnenschein platzt der Campingplatz vor allem in Ferienzeiten aus allen Nähten. Ist es regnerisch und kalt, sieht es dementsprechend anders aus. „Wir müssen stets darauf gefasst sein, dass von heute auf morgen die Zahl unserer Kunden explodiert… oder deutlich zusammenschrumpft. Darauf müssen wir rechtzeitig reagieren. Das betrifft sowohl die Warenanlieferung als auch das Personal“, erklärt Ulrike Schöffel.

wesel01_fein
wesel05
wesel04