Wir kennen unsere Bauern

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32 Brüggemeier-Kunden wurden von der Familie Hußmann über moderne Landwirtschaft informiert und nahmen viel Wissenswertes mit nach Hause. Im Herbst ist die nächste Tour geplant. Dann werden unsere Mitarbeiter einen Bauern besuchen.

Wenn einer eine Reise tut…

Alpen. „Wir kennen unsere Bauern!“ – So steht es in schöner Regelmäßigkeit in unseren Handzetteln. Seit einiger Zeit bieten wir unseren Kunden die Möglichkeit, Landwirte, die Rasting und damit indirekt auch uns mit Fleisch beliefern, einen Besuch abzustatten. Die letzte Fahrt führte zum Hof der Familie Hußmann nach Alpen.

Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen! – Und genau das war und ist unser Ziel, wenn wir Kunden tiefe Einblicke in moderne Landwirtschaft ermöglichen. Die hat nämlich alles andere als einen guten Ruf. Klar, schwarze Schafe gibt es auch in diese Branche (wie eigentlich überall), doch über genau die wird mehr oder weniger regelmäßig in den Medien berichtet. Der weitaus größere Teil Schweine- und Rinderzüchter leistet vorzügliche Arbeit. Davon machten sich Ende April 32 Kunden aus unseren Märkten ein Bild… auf dem alt-ehrwürdigen Bauernhof der Familie Hußmann in Alpen. „Stellen Sie so viele Fragen wie Sie wollen, gerne auch die unbequemen.“ – Mit diesen Worten begrüßte Ernst Hußmann seine Gäste. Und die ließen sich nicht zweimal bitten.

Nach kurzer Einführung wurde die Brüggemeier-Reisegruppe zunächst gut verpackt. Mit Ganzkörperanzug, schicken Häubchen und Gummiüberziehern für die Schuhe ging es dann in die Ställe. Fünf an der Zahl und jeder mit einer anderen Funktion. Vom Deckzentrum bis zum Maststall. „Wir führen einen geschlossenen Betrieb. Das heißt, die Schweine befinden sich von der Geburt bis zu dem Tag an dem Sie zum Schlachter gefahren werden ausschließlich bei uns“, erklärte Thomas Hußmann. Es werde nach strengen Vorgaben und mit der Natur gearbeitet. „Uns ist sehr daran gelegen, dass die Tiere gesund sind und bleiben. Zum einen können wir nur gesunde Schweine verkaufen, zum anderen droht uns, wenn wir schlechte Qualität liefern oder mehrfach gegen Vorgaben von der Westfleisch verstoßen, der Rausschmiss aus der Genossenschaft… und das wäre vermutlich unser Ruin“, so Ernst Hußmann.

Schon während dieser Runde wurden zahlreiche Frage gestellt und beantwortet. Selbst heiße Eisen wie das Düngen mit Gülle, das Kupieren von Schweineschwänzen oder der bei Hußmanns nicht vollzogene Einsatz von Glyphosat wurden angefasst und entpuppten sich als weniger heiß als erwartet. Nach gut zweieinhalb Stunden auf dem Hof waren sich alle Kunden einig: Sie können das Fleisch bei uns mit gutem Gewissen kaufen.

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